FAQ - Häufig gestellte Fragen

Im Folgenden finden Sie eine detaillierte Verbrauchstabelle für das Silcores RX80 Gel gegen aufsteigende Nässe.
Verbrauch bei einem Bohrdurchmesser von Ø14 und 10 Bohrlöchern pro laufendem Meter (in der Praxis kann der Verbrauch leicht variieren):
 

Wandstärke (cm) Tiefe Injektionslöcher (cm) Verbrauch / laufender Meter (Liter)
10 7 0,11
14 11 0,17
18 15 0,23
20 17 0,26
27 24 0,37
30 27 0,42
36 33 0,51
40 37 0,57
50 47 0,72
60 57  0,88


Verwenden Sie unser Berechnungsmodul, um die benötigte Menge Silcores RX80 Gel gegen aufsteigende Nässe, ausgedrückt in Alukartuschen zu 600 ml, zu berechnen.

Die Trocknungszeit einer Mauer variiert abhängig von der Art und Stärke der Mauern und vom anfänglichen Feuchtigkeitsgehalt.
In einem Raum mit ausreichender Heizung und Lüftung trocknet eine Mauer im Durchschnitt 2,5 cm Wandstärke pro Monat. Eine Wand mit einer Stärke von 20 cm braucht also 8 Monate, Mauern, die dicker als 30 cm sind, mehr als ein Jahr.

Mauern vor dem Ende der Trockenzeit fertigzustellen ist jedoch möglich. Wenn man die Silcores Barrier Fleece einsetzt, kann der Innenausbau stattfinden, bevor die Trocknung der Wände beendet ist. Dadurch können lange Wartezeiten vermieden werden.

Das Silcores RX80 Gel enthält 80% Aktivstoffe. Diese bestehen aus speziell entwickelten Silanen und Siloxanen, die in der Mauer verharzen, um eine wasserabstoßende Barriere gegen aufsteigende Nässe zu bilden.

Die Silcores Produkte enthalten jedoch keine Lösungsmittel oder Paraffine. Im Gegensatz zu vielen anderen Injektionsprodukten ist Silcores nicht umweltschädlich für Mensch und Natur.

Aufsteigendes Grundwasser kann meistens daran erkannt werden, dass es in fast allen Mauern vorkommt, die ohne Wasserscheide mit dem Erdboden in Kontakt stehen. Baumaterialien, die mit Wasser oder feuchter Erde in Kontakt stehen, nehmen nämlich durch die Kapillarwirkung Feuchtigkeit auf. Dieses Phänomen kommt bei nahezu allen traditionellen Mauerwerken vor, sogar bei Bruchstein oder wenig porösen Materialien wie Hartstein oder Granit.

Im Allgemeinen erreicht aufsteigende Nässe im Mauerwerk eine maximale Höhe von 0,8 bis 1,2 Meter. In stark ventilierten Gebäuden oder wenn das Grundwasser wenig Salze enthält, steigt das Grundwasser nicht so hoch. Auch das Vorhandensein eines Kellers begrenzt meistens die Steighöhe über dem Erdboden. Die Nässe kann jedoch höher steigen, wenn die Verdampfung erschwert oder verhindert wird.

Feuchtigkeitsprobleme in Folge kapillar aufsteigender Nässe aus dem Boden können zielgerichtet durch die Injektion von Silcores RX80 Gel gelöst werden.

Aufsteigende Bodennässe kommt immer unten an der Mauer vor. Oft zeigt sie sich durch sich lösende Tapeten, abblätternde Farbe, Schimmelbildung und weiße Flecken, die die Folge von Salzablagerungen sind.

Das stellt überhaupt kein Problem dar!

Hohlmauern, Hohlziegel und Mauern aus Bruchstein können problemlos behandelt werden. Wenn die zu behandelnde Mauer aus Hohlziegeln aufgebaut ist, muss direkt über der Fuge gebohrt und injektiert werden. Dadurch kann das Silcores RX 80 Gel nicht in den Ziegel weglaufen, sondern bleibt auf der Fuge liegen. Das Silcores RX80 Gel wird im Hohlraum des Ziegels verdampfen.

Achtung: Mehr Silcores RX80 zu injektieren als den Inhalt eines Bohrloches ist völlig nutzlos.

Aufsteigende Nässe aus dem Boden muss zweifellos angepackt werden, weil es schwerwiegende Folgen haben kann. Aufsteigende Nässe verursacht (noch mehr als andere Feuchtigkeitsprobleme) großen Schaden an den Innen- und Außenanlagen. Neben den direkten Folgen der Nässe entstehen auch Schäden durch das Eindringen und die Kristallisation von Boden- und Matrialsalzen. Außerdem läuft auch die Gesundheit der Bewohner Gefahr, u.a. durch Schimmelbildung und andere negative Auswirkungen der Feuchtigkeitsprobleme.

Zum Glück kann man die Problematik relativ einfach mit den richtigen Techniken und den effizienten Silicores Produkten in den Griff bekommen.

Ja, aufsteigende Nässe ist gefährlich und kann die Gesundheit stark beeinträchtigen. Feuchte Wände verursachen Schimmel im Haus. Schimmel sind nicht nur unansehnlich, sie verursachen auch unangenehme Gerüche und verbreiten Bakterien, die Luftwegserkrankungen auslösen.

Diese Bakterien können Atembeschwerden, Asthma, Allergien und sogar Rhinitis zur Folge haben.

Luft enthält eine bestimmte Menge an Wasserdampf, deren Maximum von der Temperatur abhängig ist. Je höher die Temperatur, desto mehr Wasserdampf die Luft aufnehmen kann. Wenn die Luft mit einer bestimmten relativen Feuchtigkeit abkühlt, entsteht eine Wasserkondensation.

Kommt feuchte Luft in Kontakt mit einer Oberfläche, deren Temperatur niedriger als der Taupunkt ist, so entsteht Oberflächenkondensation.

Unter dem Einfluss von Dampfdruckunterschieden zwischen der inneren und äußeren Umgebung entsteht im gesamten Bauwerk eine Dampfdiffusion. Während des Diffusionsprozesses kann eine bestimmte Dampfmenge im Gebäude kondensieren. Man spricht dann von einer inneren Kondensation.

Wenn Sie ein Haus kaufen, das Sie renovieren wollen, ist es zu empfehlen, auf “versteckt” aufsteigende Nässe zu achten. Früher versuchte man manchmal, solche Probleme zu verschleiern und zu verbergen.

Das Vorhandensein von Zementverputzungen, Zementfaserplatten oder einer Wandverkleidung unten an den Wänden alter Häuser deutet häufig auf aufsteigende Bodenfeuchtigkeit. Auch wenn man Bitumenpappe, Blei- oder Aluminiumfolie unter der Tapete findet, weist das oft auf die Tatsache hin, dass die früheren Bewohner des Hauses solche Probleme hatten.

Die Kontrolle des Luftfeuchtigkeitsgehalts kann zu einem Beobachtungsprotokoll gehören, wenn die Wandfertigstellung feuchtigkeitsempfindlich ist oder wenn in dem Gebäude feuchtigkeitsempfindliche Gegenstände aufbewahrt werden.

Auch wenn man vermutet, dass die festgestellten Feuchtigkeitsprobleme durch Erscheinungen wie Oberflächenkondensation, die Hygroskopie von Baumaterialien oder durch das Vorhandensein hygroskopischer Salze verursacht wurden, ist es sinnvoll, den Luftfeuchtigkeitsgehalt zu beobachten.
 

Geräte zur Messung der Luftfeuchtigkeit sind:
 

Hygrometer

Diese geben nur den aktuellen Wert der Luftfeuchtigkeit an. Wenn man den Luftfeuchtigkeitsgehalt über einen längeren Zeitraum verfolgen möchte, muss man regelmäßig die aktuellen Werte ablesen und aufzeichnen.
 

Datenlogger

Datenlogger sind digitale Messinstrumente, die sowohl die Temperatur als auch den Luftfeuchtigkeitsgehalt registrieren können. Diese Technologie lässt es zu, auf einfache Weise den Luftfeuchtigkeitsgehalt zu messen und wird darum auch immer öfter von Profis eingesetzt.

Silcores RX80 hat 4 große Vorteile, um aufsteigende Nässe zu bekämpfen:
 

1. Wirksam

Durch seine hohe Konzentration an Aktivstoffen und die Anwendbarkeit auf einer breiten Palette an Materialien gehört Silcores RX80 zu den effektivsten Problemlösern gegen aufsteigende Nässe. Da das Gel die nötige Zeit bekommt, um in die Kapillarräume des Steins und Fugenwerks einzudringen, wird die Barriere mindestens so wirksam sein wie bei einer Injektion unter Druck.
 

2. Wenig belastend

Wenn Sie die Silcores Produkte im Kampf gegen die aufsteigende Nässe verwenden, sind keine großen Abbrucharbeiten nötig. Die Gels sind außerdem geruchslos und verursachen keine Flecken. Und die Anbringung der Silcores Produkte geht sehr schnell! Kurzum: Silcores tut alles, um die Belastung auf ein absolutes Minimum zu beschränken.
 

3. Sicher

Durch die niedrige Toxizität sind die Silcores Produkte sicher und wird sich kein einziges Risiko für die Hausbewohner ergeben. Hinzu kommt noch, dass die Produkte auf Wasserbasis hergestellt sind, so dass die Materialverarbeitung und –wartung einfach und sicher erfolgen kann, ohne Vergiftungsgefahr durch giftige Dämpfe.

Die Sicherheit hängt eng mit der Umweltfreundlichkeit der Silcores Produkte zusammen.
 

4. Umweltfreundlich

Da die Silcores Gels keine Lösungsmittel oder Paraffine enthalten, sind die Produkte umweltfreundlich. Dank der 100% recycelbaren kompakten Verpackungsweise entsteht viel weniger Abfall.

Noch ein extra Vorteil: wenn Ihre Mauer erst einmal trocken ist, nimmt der Isolationswert dieser Mauer enorm zu!

Man spricht von Regendurchschlag, wenn Regenwasser durch das Mauerwerk der Außenmauern dringt und so die Innenwand anfeuchtet.

Die Wahrscheinlichkeit auf Regendurchschlag wird dadurch beeinflusst,

  • dass das Mauerwerk Schlagregen ausgesetzt ist;
  • in welchem Zustand sich das Mauerwerk befindet;
  • ob es abschüssige Mauern gibt, denn diese sind anfälliger für Regendurchschlag als vertikale Mauern.

Da durch Einsickern durch Risse und Fugen verursachte Nässeschäden auch an solchen Außenmauern auftreten, die Schlagregen ausgesetzt sind, werden diese Schäden manchmal irrtümlich als Folgen des Regendurchschlags angesehen. Darum muss man bei der Ursachenforschung immer auch alle Einzelheiten und Wasseranschlüsse sorgfältig prüfen.
 

Regendurchschlag vorbeugen

Die Gefahr von Regendurchschlag durch massives Außenmauerwerk kann definitiv ausgeschlossen werden, indem man es einer wasserabstoßenden Oberflächenbehandlung mit dem Silcores HG30 Hydrophobierenden Gel unterzieht. Dadurch erhält man einen wasserabstoßenden Giebel, der jedoch die Verdampfung von Feuchtigkeit nach außen zulässt.

Im Laufe der Jahre können lösliche Salze, wie Nitrate oder Chloride, ins Mauerwerk alter Gebäude gelangt sein. Nitrate und Chloride sind meistens viel hygroskopischer (das ist die Eigenschaft eines Materials, Wasser aus der Luft zu absorbieren) als andere Salze, wie Sulfate oder Karbonate. Das heißt, dass sie selbst bei einer normalen relativen Luftfeuchte bereits Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen, wodurch der Feuchtigkeitsgehalt des Mauerwerks steigt und allerlei Schaden entstehen kann.

Hygroskopische Salze kommen oft bei altem Mauerwerk vor, das einige Jahrzehnte kapillar aufsteigender Nässe ausgesetzt war. Das Vorhandensein hygroskopischer Salze kann auch vom geringsten Kontakt des Mauerwerks mit organischen Stoffen (Landwirtschaft oder Abwasser), Chemikalien (Industrie) oder Salzlösungen (Lebensmittelherstellung) stammen.

Mauerwerk mit einem hohen Gehalt an hygroskopischen Salzen wird oft durch lokale Feuchtzonen, vor allem zwischen 0,5 und 1,5m über dem Erdboden, gekennzeichnet. In den selben Zonen kommen manchmal auch andere Schadensbilder vor: Salzablagerungen, beschädigte Fugen oder Ziegel, Ablösungen von Verkleidungen …
 

Wenig Problemlösungen gegen Salze

Soweit bekannt existiert bisher noch keine wirksame, sichere und ökologisch zu verantwortende Technologie, um Salze aus dem Mauerwerk zu entfernen. Sie können sich jedoch schon für eine gute Innenausbaulösung entscheiden, wie beispielsweise einen Sanierungsmörtel oder die Silcores Dual Membran, um damit Ihre (Innen-)Wandverkleidung gegen die Salze im Mauerwerk abzuschirmen.

Wenn bei der Bekämpfung von aufziehender Feuchtigkeit mit dem Silcores RX80 Gel ein bestimmter Teil der Mauer nicht behandelt wird, muss dort eine sogenannte 'senkrechte Barriere' oder ein 'senkrechter Stopp' angebracht werden.

Der senkrechte Stopp wird zwischen dem behandelten und dem nicht-behandelten Teil der Mauer eingesetzt. Dazu bohrt man eine senkrechte Reihe von Bohrlöchern in jede Fuge, bis zu einem Punkt von mindestens 30 cm oberhalb der höchsten Anzeichen von Feuchtigkeit.

Senkrechte Barrieren können das seitliche Eindringen von Feuchtigkeit vom unbehandelten in den behandelten Teil des Mauerwerks verhindern. Ein Beispiel: Man injiziert die Mauer mit Silcores RX80 Gel, um aufsteigende Bodenfeuchtigkeit zu bekämpfen. Die angrenzende Mauer des Nachbarn wird aber nicht behandelt, wodurch diese feucht bleibt. Um zu vermeiden, dass die Feuchtigkeit sich aus der angrenzenden Mauer in das eigene behandelte Mauerwerk ausweitet, wird eine senkrechte Injektion vorgenommen.

Man spricht von einer 'Feuchtigkeitsbrücke', wenn die Feuchtigkeit der Außenmauer eines Gebäudes an die Innenmauer weitergeleitet wird. Durch Mängel im Mauerwerk dringt das Wasser bis an die Innenseite durch. Auch wenn sich bei Hohlmauern zwischen der Innen- und der Außenmauer Schutt befindet, kann eine Feuchtigkeitsbrücke entstehen.

Eine Feuchtigkeitsbrücke kann die Ursache von verschiedenen Problemen sein, darunter Feuchtigkeitsflecken und Schimmel. Eine mögliche Lösung besteht darin, die Innenmauer mit einer wasserdichten Schicht zu versehen. Auf diese Weise ist die durchdringende Feuchtigkeit an der Innenseite der Wände nicht mehr sichtbar.

Es gibt eine Reihe von Verfahren, um aufziehende Feuchtigkeit in Mauern zu blockieren. Man kann sich zum Beispiel für den Einsatz eines physischen Feuchtigkeitsschutzes in Form einer flexiblen Folie entscheiden. Ein solcher Schutz verhindert, dass Grundwasser in die behandelte Mauer aufziehen kann. Das ist sicherlich eine gezielte Behandlungsmethode, aber es erfordert auch große Brecharbeiten.

Eine andere Art der Trockenlegung ist eine Injektion mit einem feuchtigkeitshemmenden Mittel. Die am besten bekannten Formen einer solchen Injektion sind eine Flüssigkeit oder ein Gel. Das Gel bietet den Vorteil, dass der Behandlungsprozess viel einfacher und effizienter verläuft als bei der Verwendung von Flüssigkeit. Für die Selbsthilfe ist deshalb das Gel viel anwenderfreundlicher.

Eine dritte Form der feuchtigkeitshemmenden Injektion ist der Stab, eine Art Rohr, das durch die Bohrlöcher in die Mauer gedrückt wird. Die Untersuchungen über diesen Stab sind aber noch nicht weit fortgeschritten, und die Zahl der Hersteller dieses Mittels ist begrenzt. Die Effizienz dieser Methode ist somit noch nicht nachgewiesen. Aus diesen Gründen entscheiden wir uns nach wie vor für die zuverlässige und gezielte Gel-Konsistenz.

Imprägnieren bedeutet die Sättigung eines festen Stoffes mit einer Flüssigkeit. Dies wird nicht nur bei Häusergiebeln, sondern z.B. auch bei Kleidung, Schuhen usw. angewandt. Meist geht es dann um Schutzmittel.

Wenn wir von Hydrophobieren sprechen, geht es speziell darum, etwas wasserabstoßend zu machen. Das Wort ‘hydrophobieren’ wird wörtlich übersetzt mit ‘Wasser abstoßen’. In diesem Fall bedeutet hydrophobieren das Imprägnieren eines Giebels mit einem wasserabstoßenden Mittel, wie Silcores HG30.